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Kimchi-Verzehr mit Folgen: Schlank mit Kimchi

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Bitte – entwickelt jetzt keine Angst vor einer neuen Mono-Diät. Kimchi ist kein Hauptgericht, sondern Beilage, und niemand wird zum Kimchi-Essen gezwungen – aber Ihr solltet es einmal testen und dann vieleicht oder möglichst auch regelmäßig in den persönlichen Speiseplan integrieren. Alternativ könnt Ihr auch Sauerkraut nehmen, einen nahen Verwandten des Kimchi…

“Schlank mit Kimchi” ist eindeutig weniger abwegig als “Schlank mit Diätpillen”, und doch schon längst bewährt – überall auf der Welt gibt es interessante Ernährungsformen, und wir adaptieren sowieso regelmäßig “fremde” Ernährungsansätze, was nicht immer positive Auswirkungen hat, sondern oft nur dick und krank macht.

Hier gilt, im Guten wie im Schlechten:

“Veränderungen kann man nicht machen lassen, sondern muss sie schon selbst angehen. Schritt für Schritt. Dass das besser funktioniert, wenn man nicht “alleine dabei” ist, ist klar. Insofern … spricht aber auch nichts dagegen, selbsthilfe-orientierte, alternative Strukturen aufzubauen.”

Vorbild Korea?

“Die besten Diäten der Welt” hat sich Harley Pasternak, der Fitness-Coach der Hollywood-Stars als Thema für sein neuestes Buch auserkoren, und so lesen wir bei “Madonna“:

“Koreanisches Essen hat viele Ähnlichkeiten mit chinesischer oder japanischer Küche: Reis oder Nudeln bilden die Grundlage fast aller Gerichte; auch Sojaprodukte (besonders Tofu) sind weit verbreitet.

Doch die Koreaner benutzen in der Regel weniger Öl als die Chinesen, dafür stärkere Gewürze (vor allem Knoblauch). Zu fast jeder Mahlzeit essen sie eingelegten Kohl (Kimchi), der das Immunsystem stärkt, schlank macht und Alterungsprozesse entschleunigt. Beliebt ist Ginseng-Tee (die in Korea heimische Ginsengwurzel gilt als Heilmittel). Schlank bleiben Koreaner mit Kampfkünsten (wie Taekwondo). Sie verbrennen aber auch im Alltag reichlich Kalorien, da sie viele Wege zu Fuß zurücklegen.”

Der Madonna-Artikel ist auf jeden Fall interessant – zum Beispiel, weil hier auch Kombucha als Schlank-Tee präsentiert wird – dem müsste man mal nachgehen…

 

Kalorienarm, verdauuungsfördernd, das Immunsystem stärkend – und kostet wenig

Sauerkraut herzustellen, ist keine Kunst – man muss es nur machen, und wissen, dass es aus diesen riesigen Kohlköpfen, die in den Gemüsegeschäften erhältlich sind, gemacht wird.

Dann kommt noch ein bisschen Schnippeln, salzen, stampfen, warten, achtsam-Sein, und das saure Kraut ist fertig.Mit Kimchi ist es im Prinzip auch nicht schwieriger, und selbst-machen ist angesagt.

Umdenken ist auch angesagt – zum Beispiel bei der Fleisch- oder Wurstbeilage.

Warum das Selbstgemachte Sauerkraut so viel besser schmeckt als das industriell gefertigte – wer weiß?
Klar ist aber auch, dass Gemüse schlicht und einfach kalorienarm ist.

Fermentiertes Gemüse mag noch einige probiotische Wirkungen beisteuern, “die Wissenschaftler” lassen uns hier ja mehr im Dunklen stehen.

Schlank mit Kimchi” ist  also kein Witz, sondern eine reale, “smarte” Möglichkeit – siehe “Sauerkraut als Finger-food“.

Auch Kimchi ist, wenn es selbst gemacht wird, einzigartig. Als ich angefagen hatte, Kimchi selbst zu machen, habe ich öfters mal ein Gläschen verschenkt. Fast jeder hatte dann noch den Wunsch nach einer individuellen Variation – Ein bisschen schärfer sollte es hier, ein wenig saurer dort sein, oder etwas milder für eine Andere.

Also soll doch jeder bevorzugen, was er will – hier geht es darum, zu zeigen, dass eine andere Art, das Essen zu genießen, möglich ist, eine Vielfalt der Lebensmittel denkbar ist, von der wir uns keine rechte Vorstellung machen, eine gesündere Ernährung, die einfach Spaß macht und die Unkenrufe wie “Es gibt zweierlei Arten von Essen: Essen, das gesund ist und Essen, das schmeckt” als hämischen, trotzigen Schmarrn ohne Wert verblassen lässt.

Rechts unten, auf diesem Foto ist ein Radieschen-Kimchi. Rechts oben wiederum, halb verborgen unter dem roten Stern, ein Hummus. So etwas nennt man “Symbolik” ;-)

Die klinische Erfahrung besagt, dass fermentierte Nahrungsmittel “… ein wertvoller Verbündeter bei der Heilung von Darmproblemen wie dem Reizdarmsyndrom und Reflux und sogar bei der Gewichtsreduktion sein (können)”.  Von daher werden wir wieder mit einer neuen (?) Diät, der “SWIFT-Diät” beglückt; die Autorin verspricht einen geheilten Darm und (damit) schnelles Abnehmen – weitere Informationen auf der Verlagsseite

 

Schlank mit Kimchi – Warum?

Beim milchsauren Gemüse spielen mehrere Faktoren zusammen: Zunächst einmal ist die milchsaure Vergärung primär eine Konservierungsmehthode, dann aber auch eine Methode, das Gemüse zu veredeln und leichter verdaulich zu machen.

Damit entwickeln milchsaure Produkte eine positive Wirkung auf die Darmflora, auf das Allgemeinbefinden, auf das Immunsystem…

Mehr dazu im Artikel “Wie gesund ist milchsauer vergorenes Gemüse?

Auch informativ: Der Artikel

Darmgehirn, Darmbakterien, Stimmung und Übergewicht

Und ein paar Beispiele gibt es auch, im Artikel

 

Liebe(r) LeserIn!

Ich hatte kürzlich einen großen Kopf Weißkraut ganz traditionell zu Sauerkraut verarbeitet, und das Ergebnis war so richtig begeisternd – ein tolles Sauerkraut, mild, zart, frisch – sowohl roh als auch gekocht, mit oder ohne Apfel und weiteres. Insofern habe ich momentan in gewisser Weise eine “Kimchi-Pause”, und in der Pause Anderen etwas empfehlen, das ich gar nicht täglich esse ist vielleicht nicht so die 100-prozentig “Feine Art”…

Andererseits: Wer schlanker werden will, muss etwas ändern: Und oft bedeutet das, mehr Lust auf Gemüse zu entwickeln. Oder habt Ihr schon mal jemanden gesehen, dessen Übergewicht wegen zu viel Gemüse-Verzehr entstanden ist?

 

 

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