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10 Pluspunkte für den Hafer – in der Diät

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Es gäbe viele Gründe, ein Loblied auf den Hafer zu singen. Die Attribute “Nervenfutter” oder “brainfood” wären schon mal ein guter Anfang, selbst gemachte Hafermilch eine mögliche Fortsetzung.
Ihr findet im Folgenden 10 Pro-Hafer-Argumente nebst Anwendungsbeispielen in Form von Lebensmittelfotos – viel Spaß dabei!

 

- 1 – Gesunde Energie

Weil Haferflocken zu zwei Dritteln aus langkettigen Kohlenhydraten bestehen, werden sie langsam, nicht  im Nullkommanichts verdaut und liefern so einige Zeit konstant hochwertige Energie. Verbrennung bei 37 Grad – ein Wunder der Natur ;-)

- 2 – Recht viel Eiweiß

15 Prozent Eiweiß sind auch nicht zu verachten – ob für den Sport oder für die Arbeit: Eiweiß muss sein, pflanzliches Hafer-Eiweiß “baut auf”, und liefert natürlich auch Energie für Arbeit, Sport und Spiel.

 

- 3 – Hafer hilft beim Abnehmen

Satt-sein kann vor Heißhungergefühlen schützen. Das Bewusstsein, mit Hafer vor Hungerattacken geschützt zu sein, kann vor unkontrollierten Naschereien bewahren; das Hafer-Müsli als komplette Mahlzeit zu akzeptieren heißt: Bis zur nächsten regulären Mahlzeit warten können.

- 4 – Hafer senkt den Cholesterinspiegel und stärkt die Abwehr

Das in den Haferflocken enthaltene Beta-Glucan wirkt als Cholesterinsenker.  Beta-Glucan kommt in den Zellwänden des Hafers vor und bindet im Körper das schädliche LDL-Cholesterin. Außerdem kann Beta-Glucan das Immunsystem stärken.

- 5 – Regulierter Blutzuckerspiegel

Dass die langkettigen Kohlenhydrate langsam “aufgeschlossen” werden, verhindert, dass der Blutzuckerspiegel steil ansteigt.

Deshalb  ist ein Hafer-Frühstück gerade auch für Diabetiker vorteilhaft.

Hafer-Plätzchen, hier mit Schoko-Überzug, sind gegenüber dem Müsli allerdings die kalorienreichere Variante, gegenüber manch anderem Keks die gesündere.

 

- 6 – Keine Last mit dem Ballast

Es soll ja noch immer Leute geben, die beim Wort “Ballaststoffe” das kalte Grausen bekommen, auch wenn diese für eine vernünftige Verdauung nötig sind. Hafer hat sogar flüssige Ballaststoffe, und so ist  der Haferschleimbrei ein klassisches Hausmittel bei verdorbenem Magen. Der Brei bildet eine gelartige Schutzschicht und hilft einer entzündeten Magen-Darm-Schleimhaut.
Ein oder zwei TL Leinsamen können das (vorbeugend)  unterstützen. Auch Haferkleie, die noch mehr Ballaststoffe enthält, kann als Beimischung verwendet werden.

 

- 7 – Hafer und die Männlichkeit

Pflanzliche Stoffe, die den menschlichen Sexualhormonen ähnlich sind – Phytoandrogene – sind im Hafer enthalten und haben eine testosteronähnliche Wirkung – sagt man. Wobei ich dieses Feld eher den Fachleuten überlassen möchte; das heißt, hier keine Aussage treffen möchte.
Ginseng, Brennnesselwurzel (die sich gut zur Zubereitung eines Tees eigne) und Hafer werden hier jedenfalls gerne genannt. Auch günstig zu haben: “Fünf  Kilo weniger Körpergewicht bedeuten einen rund ein Drittel höheren Testosteronspiegel”. Ungünstig sind Nikotin, Alkohol und Stress.

 

- 8 – Mineralien und Vitamine

Hafer enthält relativ viel Magnesium, Kalium, Zink und Phosphor sowie Vitamine der B-Gruppe.

Magnesium hilft, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu reduzieren, indem es den Herzmuskel unterstützt und regulierend auf den Blutdruck wirkt. Inwieweit hier therapeutisch wirksame Mengen zusammenkommen, kann ich nicht beurteilen – aber irgenwoher muss die “Grundversorgung” ja kommen.

 

- 9 – Schadstofffrei ist möglich

Druckfarben auf Lebensmittelverpackungen können Mineralölprodukte enthalten und diese können in den Inhalt der Verpackung wandern – ein Problem, das die Industrie noch nicht gelöst hat, vielleicht, weil die Verbraucher es als Gottgegeben hinnehmen.
Bio-Produkte und eine Tradiotionsmarke, die bei der Verpackung einen besondersen Aufwand betreibt,  haben sich jedoch als schadstofffrei erwiesen.

 

- 10 – Gut und günstig

Dasss Hafer “gut” ist, scheint inzwischen hinreichend bewiesen. Gut ist auch, dass er ohne zugesetzten Zucker angeboten wird.

Und wie steht es um den Preis? Nicht schlecht jedenfalls. Im Vergleich zu aufgemotzten Knusper- und Trallala-Müslis dürfte er immer besser abschneiden.

 

 

Rezept: Süßer Haferbrei

  • 4 EL Haferflocken
  • die doppelte Menge Wasser
  • 1 Prise Meersalz
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1 EL Rosinen
  • 2 EL gehackte Mandeln
  • 4 EL Yoghurt
  • 2 TL Melasse oder Zuckerrübensirup

Zubereitung:

  1. Wasser mit Salz aufkochen, die Hitze reduzieren und den Hafer hinzufügen.
  2. Knapp fünf Minuten unter Rühren köcheln lassen, Zimt, Rosinen und Mandeln einrühren, Kochplatte ausschalten, Deckel auf den Topf, der noch fünf Minuten ruht. Mit Yoghurt und Sirup servieren.

 

Grundrezept Haferflockenplätzchen: http://fressnet.de/blog/?p=1132

Rezept von “Backen macht glücklich”: Haferflocken-Kekse ohne Zucker, Butter und Ei

Artikel: “Was gibt es zum Frühstück?”

 

“Besser als Hafer”: Wenn irgendwelche Cerealien mit Zucker verbacken als “crunchy Extra” zum Yoghurt verkauft werden, wird es kritisch.

Drei Esslöffel Haferflocken macht um die 100 KCAL; drei EL Crunchi-Extra macht Extra-Kalorien.

 

 

 

 

 

Leseempfehlung:

Der definitiv beste Kaffee ist frisch geröstet, fair gehandelt und biologisch angebaut.

Zum Artikel

doch erwas erklärungsbedürftig ist. Da gibt es Portionen und ein Protokoll-Formular, um sie einzutragen – und einen ursprünglichen Diätbegriff, der hier verwendet wird, und nichts mit den üblichen Abnehm-Ernährungsvorschriften zu tun hat, aber alles mit ausgewogener Lebensführung, gesunder Lebensweise, Leben in Balance. Deshalb diese Leseempfehlung:

Diät: Grundsätze gesunder Lebensweise

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